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Gefoerdert vom Land Niedersachsen, Ministerium f. Wissenschaft u. Kultur Der Landschaftsverband Südniedersachsen e. V. ist ein kommunaler Verband für regionale Kulturförderung. Er fördert und entwickelt das Kulturleben in Südniedersachsen durch Beratung, Zuschüsse und eigene Projekte. Er wird finanziert durch eine regelmäßige Spende der VGH-Versicherungen, das Land Niedersachsen und seine Mitglieder.

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft Übersicht und Links zu den anderen niedersächsischen Landschaftsverbänden: www.allvin.de. Die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe liegen in Nordrhein-Westfalen und sind nur bedingt mit den niedersächsischen Verbänden vergleichbar.


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Aktuell

Der nächste Abgabetermin für Förderanträge ist Freitag 30. Dezember 2016. [mehr]

 

01.12.2016 – Mit der Einstellung der Museumsvolontärin Charlotte Kalla (Foto) startet das Projekt „KuBi Regio“ zur Entwicklung der kulturellen Bildung in ehrenamtlich geführten Museen. Mit Hilfe einer Projektförderung des Niedersächsischen Kulturministeriums wird in vier Regionen des Landes eine Beratungsstruktur für Projekte der kulturellen Jugendbildung im ländlichen Raum aufgebaut. [mehr]

 

28.11.2016 – Am Montag 28. November 2016 fand im Lepanto-Saal des Welfenschlosses Hann. Münden die Abschlusstagung des Pilotprojekts zur Provenienzforschung statt (siehe unten). Der Provenienzforscher Dr. Christian Riemenschneider stellte die Ergebnisse des „Erst-Checks“ in fünf südniedersächsischen Museen der Öffentlichkeit vor. Außerdem hielten drei Fachwissenschaftler Kurzvorträge zu speziellen Themen der Provenienzforschung. [mehr]

 

24.08.2016 – Für Studenten der Universität Göttingen gibt es das schon seit einigen Jahren: Ein „Kulturticket“, mit dem sie kostenlosen oder stark vergünstigten Eintritt bei Göttinger Kultureinrichtungen bekommen. Nun startet zum neuen Ausbildungsjahr am 1. September das „AZUBI-KulturTicket“. Ausbildungsbetriebe können das Ticket im Visitenkartenformat beim Landschaftsverband bestellen. Je Ticket und Azubi kostet das 25,00 €. Mit dieser Plastikkarte erhalten dann die Auszubildenden bei Kultureinrichtungen einen stark vergünstigten Eintritt, meist zum halben Preis. Bei über 40 Kulturanbietern kann das Azubi-KulturTicket vorgezeigt werden.

Die Idee war von einigen Göttinger Kultureinrichtungen und der IHK-Geschäftsstelle Göttingen an den Landschaftsverband herangetragen worden. Bei ihren Mitgliedern in der Region wirbt die IHK daher intensiv für das Kulturticket. [mehr]

 

04.08.2016 – Der Landschaftsverband beteiligt sich ab diesem Jahr an der Kampagne „Platt is cool“, die in den vergangenen Jahren vor allem von den küstennäheren Landschaftsverbänden entwickelt worden war. Im für die Region passenden ostfälischen Platt gibt es Spruchkarten, Aufkleber, Buttons und weitere Materialien, die für den Gebrauch des Plattdeutschen im Alltag werben. Sie sollen vor allem in den Schulen zum Einsatz kommen, worum sich der hiesige Fachberater der Landesschulbehörde für die Region und ihre Sprachen, Andreas Kompart, kümmern wird. Neu bei „Platt is cool“ ist die Aktion „Freedach is Plattdach“ („Freitag ist Platt-Tag“). [mehr]

 

 

04.08.2016 – Der Vorstand hat die voraussichtlich letzten Förderentscheidungen für 2016 getroffen. [mehr]

 

01.08.2016 – Immer wieder haben in den vergangenen Monaten Anrufer beim Landschaftsverband während der normalen Bürozeiten nur den Anrufbeantworter angetroffen. Durch eine interne Neuorganisation unserer Anwesenheitszeiten möchten wir nun sicherstellen, dass an Werktagen zwischen 8:30 und 12:00 Uhr das Telefon verlässlich besetzt ist. Daneben wird aber auch an den Nachmittagen oft jemand anwesend sein und Anrufe entgegennehmen können. Unabhängig von der telefonischen Erreichbarkeit werden E-Mails an den Landschaftsverband an Werktagen regelmäßig abgerufen und führen u. U. schneller zu einer Reaktion.

 

06.06.2016 – Bei einer Auftaktveranstaltung für die südniedersächsischen Museen in Göttingen wurde das landesweit erste Pilotprojekt zur Provenienzforschung in Südniedersachsen gestartet. Das Projekt „Erst-Check in fünf Stadt- und Regionalmuseen“ richtet sich an mittlere und kleine Museen, die aus personellen und finanziellen Gründen nicht in der Lage sind, Recherchen zur Herkunft (Provenienz) ihrer Sammlungsbestände aus eigener Kraft durchzuführen. Dafür wurde vom Museumsverband des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste ein „Erst-Check“ entwickelt, mit dem festgestellt wird, ob ein Verdacht auf NS-Raubgut in den jeweiligen Beständen vorliegt. Dadurch lässt sich abschätzen, ob weiterführende Recherchen notwendig sind oder nicht. Für den „Erst-Check“ wurden Museen ausgewählt, deren Sammlungen um 1900 als klassische Altertumssammlungen aufgebaut wurden. Teilnehmende Museen sind das Stadtmuseum in Alfeld, das Heimatmuseum in Duderstadt, das Stadtmuseum Einbeck, das Städtische Museum in Hann. Münden sowie das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld. In den Museen wird nach Kulturgut gesucht, das zwischen 1933 und 1945 unrechtmäßig erworben worden sein könnte, z. B. von NS-Verfolgten wie Juden, politischen Parteien, kirchlichen Verbänden. Zusätzlich werden Objekte gelistet, die nach 1945 durch Kauf, Schenkung oder Übernahme in die Museen gelangten und bei denen es Unklarheiten zur Herkunft gibt. Die Provenienzrecherchen werden von Dr. Christian Riemenschneider durchgeführt und zum größten Teil durch Fördermittel des Dt. Zentrums Kulturgutverluste finanziert (15.000 €). Die Projektleitung liegt beim Landschaftsverband Südniedersachsen in Kooperation mit dem Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen sowie dem Museumsverband Niedersachsen und Bremen. Das Projekt endet am 28.11.2016 mit einer Abschlussveranstaltung im Städtischen Museum Hann. Münden. – Ansprechperson für weitere Auskünfte ist beim Landschaftsverband Museumsberaterin Astrid Vettel.

Dr. Christian Riemenschneider

 

Titel Jahresbericht 2013/2014/2015 29.04.2016 – Der Jahresbericht des Landschaftsverbandes für 2013, 2014 und 2015 liegt vor. Wegen des Zeitaufwands für seine Erstellung erscheint der Jahresbericht des Landschaftsverbandes nicht in jedem Jahr. Der 2015 vom Landschaftsverband organisierte Prozess der Projektfindung für das „TRAFO“-Programm führte dazu, dass der Jahresbericht dieses Mal sogar drei Jahre umfasst. Er stellt auf 92 Seiten das Verbandsgeschehen, die Zuschussförderung und die Eigenprojekte des Landschaftsverbandes dar.

Schwerpunkte dieser Ausgabe sind

Der Jahresbericht enthält außerdem

Der Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden. Druckexemplare sind gegen Einsendung eines mit 1,45 € frankierten Rückumschlags (DIN C 4 bzw. 23 x 32 cm) in der Geschäftsstelle erhältlich.

 

Logo Kulturstiftung des Bundes28.01.2016 – Ab 2016 wird die Kulturstiftung des Bundes (KSB) im Rahmen des mehrjährigen Förderprogramms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ neue Kooperationsmodelle und Arbeitsformen von Kulturinstitutionen unterstützen. In Südniedersachsen als einer von vier Modellregionen wurden drei Projekte für eine Förderung ausgewählt, womit insgesamt 2,89 Mio. Euro Fördermittel in die Region fließen werden. Der Landschaftsverband hatte im ersten Halbjahr 2015 die Projektsuche und -entwicklung organisiert und dafür bereits einen Zuschuss der KSB erhalten. [mehr]

 

08.12.2015 – Die Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes hat weitreichende Änderungen an der Satzung, der Beitagsordnung und den Stimmrechten beschlossen. Anlass war die Auflösung des Museumsverbundes Südniedersachsen e. V. und die bevorstehende Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode.

Der Rückblick auf die vielfach vorbildliche Museumsförderung des Verbundes stand daher am Beginn der Versammlung. Der scheidende Vorsitzende des Museumsverbundes, Prof. Dr. Gerhard Ströhlein, und der Geschäftsführer des niedersächsischen Landesverbandes der Museen, Hans Lochmann, würdigten die Arbeit des Museumsverbundes, die sie über viele Jahre begleitet hatten. Um ab 2016 diese zusätzlichen Aufgaben zu übernehmen, waren umfangreiche Änderungen an der Satzung des Landschaftsverbandes nötig – und eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge.Foto Astrid Vettel Für die meisten kommunalen Mitglieder des Landschaftsverbandes führt dies aber nicht zu Ausgabensteigerungen, weil sie andererseits den Mitgliedsbeitrag beim Museumsverbund sparen. Die zusätzlichen Einnahmen erlauben dem Landschaftsverband, dass die bisherige Museumsberaterin des Verbundes, Astrid Vettel, dauerhaft übernommen werden kann. Jene fünf Mitglieder des Museumsverbundes, die bisher kein Mitglied im Landschaftsverband waren, wurden in den Verband aufgenommen: Die Stadt Alfeld, die Gemeinde Obernfeld mit ihrem Heimatmuseum, das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen, das Fagus-Werk in Alfeld und das Grenzlandmuseum Eichsfeld.

Ein weiterer Grund für die neue Beitragsordnung war die bevorstehende Fusion der beiden Landkreise Göttingen und Osterode. Bisher zahlten alle vier Landkreise den gleichen Beitrag in den Landschaftsverband. Nach der Fusion werden aber die Unterschiede der drei verbleibenden Landkreise (Holzminden, Northeim und neuer Landkreis Göttingen) bei Einwohnerzahl und Finanzkraft sehr groß sein. Die Beiträge der Landkreise werden daher künftig – ebenso wie jene der Städte und Gemeinden – nach der Größe gestaffelt.

Außerdem wurde Bürgermeisterin Franziska Schwarz aus Bad Gandersheim als weiteres Vorstandsmitglied berufen und der Kunstverein Göttingen als Beiratsmitglied aufgenommen.

 

Am Stand des Kulturzentrums Schloss Bevern beim 2. Kulturmarkt - Bildrechte: Inga Schauenberg08.12.2015 – Nach dem Erfolg des ersten Kulturmarkts 2014 in Northeim fand nun der „2. Kulturmarkt Südniedersachsen“ am 7.  Dezember 2015 im Historischen Rathaus von Duderstadt statt. Kulturanbieter und -veranstalter aus Stadt und Landkreis Göttingen, den Landkreisen Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und Goslar stellten sich vor. Es gab Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen von Informationen und Anbahnen von Kooperationen. Anschließend tagte am selben Ort die Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes und traf weitreichende Entscheidungen. Bildrechte: Inga Schauenberg [mehr]

 

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