Standort Fredelsloh/Moringen

Keramik.um – Das Game

 

 

Seit diesem Herbst kann man im Keramik.um in Fredelsloh das Museum mit dem Smartphone oder Tablet erkunden. Im Rahmen von DorfMuseumSchule entstand ein Game, mit dem man auf spielerische Weise das Keramikum erkunden und sich selbst an der Keramikherstellung versuchen kann. Die App führt Kinder und Jugendliche in Form eines spannenden Abenteuers durch das KERAMIK.UM Fredelsloh, dem Museum zur tausendjährigen Töpfereigeschichte des Ortes. Dabei gilt es, in den Räumen des Museums knifflige Rätsel zu lösen und die Ausstellung spielerisch zu erkunden. Eine Reihe von Minigames macht den historischen Töpfereiprozess erfahrbar. Angefangen beim Abbau des speziellen Fredelsloher Tons über das Formen von Gefäßen auf einer mittelalterlichen Drehscheibe bis hin zum Glasieren und Brennen wird jeder wichtige Schritt simuliert. Durch den Einsatz von Augmented Reality verschmilzt die virtuelle Welt mit dem realen Museum.

Das Handlung des Spiels knüpft an den bereits zuvor im Rahmen von DorfMuseumSchule entstandenen Film „Die Spur führt nach Fredelsloh″ an. Der Sammler Walter Hagedorn, der im Film auf der Suche nach einer besonderen Fredelsloher Teekanne ist und diese schließlich findet, kehrt im Spiel begeistert mit seinem Schatz nach Hause zuück. Doch seine Enkelin Mary findet die Kanne total öde. Um sich wieder mit ihm zu versöhnen beschließt sie, für sich selbst herauszufinden, was an Fredelsloher Keramik denn nun so toll ist. Mit Hilfe von Aufgaben im Museum und Spielszenen aus dem Film zur Keramikherstellung erkunden Mary und mit ihr die Spielerinnen und Spieler das Keramikum.

 

 

Die Spur führt nach Fredelsloh

2019 und – soweit möglich – 2020 fand an der Kooperativen Gesamtschule Moringen (KGS) der Wahlpflichtkurs „Mit dem Smartphone durchs Museum″ für die Jahrgangsstufen 9/10 statt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten zunächst zusammen mit einem Medienpädagogen das Drehbuch für einen narrativen Kurzfilm. Im Unterricht, aber auch in Exkursionen ins Keramik.um erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler ein Konzept und recherchierten die wichtigen Fakten zur Keramikherstellung, die im Film dargestellt werden.

Auf einem Flyer steht in großen bunten Buchstaben "Casting". Auf der sichtbaren Rückseite des Flyer erkennt man ausführlichere Informationen.

Wir haben ein schulweites Casting veranstaltet, um die jugendlichen Darstellenden zu finden. Die Rollen der Erwachsenen übernahmen Laiendarsteller aus lokalen Theatergruppen.

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses übernahmen während der Dreharbeiten vielfältige Aufgaben hinter der Kamera und assistierten bei Ton, Licht, Kostüm, Maske und einigem mehr.

 

 

Der Film wurde an 6 Drehtagen im Herbst 2019 gedreht, pandemiebedingt zog sich Postproduktion jedoch bis in den Sommer 2020 hin. Doch hier ist er nun – viel Spaß mit "Die Spur führt nach Fredelsloh":

 

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