Online-Plattform kulturis

Unter kulturis.online wird seit Januar 2021 eine Plattform mit Veranstaltungskalender, Datenbank zu Kulturorten, digitalem Kulturmagazin und Online-Community aufgebaut. Ermöglicht wird das durch eine Zusammenarbeit mit dem Fachwerk5Eck und dem Landkreis Göttingen sowie eine Förderung des Bundes aus dem Programm „Heimat 2.0". Im Rahmen des Förderzeitraums soll der Aufbau der Plattform bis Ende 2023 abgeschlossen sein und kulturis anschließend in den Dauerbetrieb übergehen. Die Projektleitung hat beim Landschaftsverband Moritz Steinhauer übernommen.

Nachfolgend werden Hintergrundinformationen und die wichtigsten Stationen des Projektverlaufs dargestellt, das Aktuelle zuerst.

 

Ausschreibung der Webentwicklung für kulturis

Eine Entwurfskizze (Wireframe) für den kulturis-Atlas

Juli 2021 – In den vergangenen Wochen wurde von Projektleiter Moritz Steinhauer in Zusammenarbeit mit dem Team des Landschaftsverbands und der Beraterin Meike Jung der Agentur hexabinær die Vergabe des zentralen Auftrags für die Webentwicklung von kulturis vorbereitet und nun als Ausschreibung veröffentlicht. In einem Teilnahmewettbewerb werden Agenturen zur Interessensbekundung aufgerufen. Die Vergabe des Auftrags ist für Ende August geplant, im September können dann die „Bauarbeiten” beginnen.

Mit der Ausschreibungsvorbereitung gingen zudem viele konzeptionelle Weiterentwicklung und Präzisierungen einher. Die oben zu sehende Grafik stellt eine Entwurfsskizze (ein sog. Wireframe) für den kulturis-Atlas dar, welche in Zusammenarbeit mit der Agentur hexabinær entwicklet wurde.

Erste Sitzung des kulturis-Projektbeirats

April 2021 – Am 16. April fand die konstituierende Sitzung des kulturis-Projektbeirats statt. Die 20 Mitglieder aus Verwaltungen, Kulturbetrieben, Tourismus und Wirtschaftsförderung treffen sich quartalsweise und begleiten das Projekt kulturis beratend in einem konstruktiven Austausch. Ziel ist es, weitere Perspektiven in die Projektentwicklung mit einzubeziehen und Feedback zu geplanten Entwicklungsschritten zu erhalten. Bei diesem ersten virtuellen Treffen wurde unter anderem über Zukunftsvisionen für kulturis diskutiert.

kulturis-Sofa-Festival

März 2021 – Um den Auftakt von kulturis zu begleiten und Kulturschaffende trotz der anhaltenden Schließung von Veranstaltungslokalitäten sichtbarer werden zu lassen, fand auf kulturis.online vom 1. März bis zum 4. April das kulturis-Sofa-Festival statt. Über 70 Beiträge von Kulturschaffenden haben rund 2.000 Besucherinnen und Besucher erreicht und die Vielfältigkeit des Kulturangebots in der Region verdeutlicht.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über das gezeigte Programm oder sehen Sie sich direkt alle veröffentlichten Festival-Beiträge an.

Projektstart, Namensgebung und Erscheinungsbild

Januar 2021 – Bereits wenige Wochen nach dem Projektstart im Januar 2021 wurde der neue Name kulturis gefunden und ein Corporate Design in Auftrag gegeben. Die Agentur PoS Markenkommunikation entwickelte ein Corporate Design, welches einerseits an das neue Gestaltungsbild des Landschaftsverbands anknüpft und zugleich eine große Eigenständigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Neben der Hauptfarbe Magenta wurden weitere Farben gewählt (siehe oben), die im weiteren Projektverlauf für die vielfälltigen Module von kulturis zum Einsatz kommen können.

Antragstellung und -bewilligung

Neue Fördermaßnahme im Rahmen des Bundesprogeamms Ländliche Entwicklung: Heimat 2.0 - setzt strukturschwache ländliche Räume auf die digitale Landkarte.

Juni bis Dezember 2020 – Mitte Juni reichte die Stadt Einbeck als Vertreterin des Fachwerk5Eck die erste Projektskizze für das Projekt mit dem Arbeitstitel „KiSN 2.0“ ein und wurde anschließend ausgewählt, einen Vollantrag einreichen zu dürfen. Dies geschah im Oktober 2020 und Anfang Dezember erhielt man die erfreuliche Mitteilung, dass der Antrag bewilligt wurde. Das Projekt wird bis Ende 2023 mit 465.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert.

KiSN.de als Ausgangspunkt

2020 – Mitte 2020 wurde KiSN.de geschaffen, um Kultur trotz der Schließungen von Veranstaltungslokalitäten eine digitale Bühne zu bieten und deren Bedeutung hervorzuheben. Auf der Webseite stellen sich Kulturschaffende vor, geben Einblick in ihre Arbeit und verweisen auf Unterstützungsmöglichkeiten. Begleitet wurde das Webprojekt zudem durch eine Notförderung für Kulturschaffende. Über die perspektivischen Entwicklungsmöglichkeiten von KiSN.de wurde bereits bei dessen Veröffentlichung nachgedacht: Langfristig sollten Interessierte sich leichter über das reichhaltige Kulturangebot der Region informieren können.